Der letzte Beitrag für diesen Urlaub.

21.02.2017 – Curacao

Ich bin nun wieder seit 5 Tagen in Deutschland. Natürlich hat mich der Stress und der volle Terminkalender direkt wieder gepackt. Aber ich möchte euch gern noch erzählen wie meine letzte Urlaubswoche war. Direkt Montag ist unser Internet ausgefallen, sodass ich keinen meiner Beiträge posten konnte. Es ist noch viel passiert in den letzten Tagen…

Wir landeten Sonntagnachmittag gut in Curacao. Die  Besitzerin unserer Unterkunft holte uns ab. Es ging zu einem kleinen Hotel mit gerade mal 3 Zimmern. Wir bezogen eins davon. Es hatte zwei wackelige King Size Betten. Ich teilte mir die letzte Woche eines mit einer meiner Begleiterinnen, was des Öfteren zu der einen oder anderen fast schlaflosen Nacht führte.

Montag erkundeten wir die Hauptstadt Wilhelmstadt. Der Stadtteil Otrabanda ist mit einer schwimmenden Brücke von Punda getrennt. Diese Brücke schwimmt zur Seite, wenn ein Schiff den Kanal passieren soll. Die Stadt ist sehr bunt und voller Leben. Wir frühstücken in einer gemütlichen Seitengasse die von schönen Wandmalereien geziert ist.

Dienstag fuhren wir zum Sea Aquarium. Die Mädels hatten 20min Schnorcheln mit Delfinen gebucht. Ich empfand die 184 USD als zu teuer und schaute mir das Schauspiel vom trockenen Ufer her an. Delfine sind schon echt putzig. Man hat das Gefühl, dass es ihnen Spaß macht mit den Menschen zu spielen. Eigentlich sind sie wie Hunde, halt nur im Wasser. Und natürlich waren meine Begleiterinnen wahnsinnig begeistert, das konnte man in ihren Gesichtern ablesen… Nach Ende ihrer Schnorcheltour schauten wir uns das Sea Aquarium etwas genauer an und wir stellten fest, dass die Delfine hier die einzigen Gewinner waren. Meiner Meinung nach wurden die Haie, Schildkröten, Jochen und andere Fische in viel zu kleinen Becken gehalten. Nur die Delfine hatten ein riesiges Areal, aus dem sie des Öfteren in das offene Meer entlassen wurden. Nach einer kleinen Seelöwenshow verließen wir das Aquarium und machten uns auf den Heimweg. Mittwoch erkundeten wir den Shete Boka Nationalpark. Ein winzig kleiner Nationalpark den wir in 1,5 Stunden durchliefen. Auch hier gab es wieder ein Blow Hole, welches noch beeindruckender war als das auf Bonaire. Es gab auch eine kleine vom Wasser ausgespülte Höhle die man Betreten konnte. Darin schlug das Meerwasser gegen die Felsen, was ein atemberaubendes Donnern verursachte. Zum Schluss fuhren wir noch zum Hofi Pastor Garten, in dem der älteste Baum Curacaos steht. 400 Jahre ist er alt und dieses Alter konnte man ihm gut ansehen…

Den restlichen Tag ließen wir am Strand ausklingen.

Donnerstag ging es für eine meiner Begleiterinnen und ich zeitig los. Wir hatten eine Tour zu Pferd durch die Natur geplant. 8Uhr saßen wir auf den Pferden und es ging mitten durch abgeschiedene Landschaften. Es war wunderschön, im gemächlichen Schritt zwischen all den trockenen und recht dürren Pflanzen durchzureiten. Ein paar kurze Galoppstrecken und ausgedehntere Trabstrecken waren auch dabei. Alles in allem, hatte sich der Ausflug total gelohnt. Den restlichen Tag verbrachten wir abermals am Strand mit einem genüsslichen Pina Colada. Mit dem Füßen im Sand genossen wir unser Abendessen im Pirates Bay Restaurant. Am selben Abend lernten wir einen Deutschen und einen Niederländer kennen. Mit denen fuhren wir zu einem Club, in der Nähe unserer Unterkunft. Da war ganz schön was los und wir feierten mit karibischer Musik bis in die Morgenstunden.

Gegen 14Uhr schälten wir uns Freitag dann doch mal aus dem Bett und beschlossen den restlichen Tag am Strand ausklingen zu lassen. Samstag verlegten wir unser Frühstück auf ein Mittagessen in die alte Markthalle von Wilhelmstadt. Hier kochen die Einheimischen. Ich entschied mich für ein Fischfilet und es war super lecker. Mit frisch gemachter Limonade ließen wir uns das Essen schmecken. Wir erkundeten noch die lokale Likörfabrik von Curacao. Ein kleines Museum, eine Cocktailbar und ein Shop war dafür geöffnet. Ich kaufte eine Flasche mit rotem Curacaolikör. Sehr lecker kann ich nur sagen 😉

Und so wurde es wahnsinnig schnell Sonntag…nach einem Omlettfrühstück in der Stadt, wurden wir wieder zum Flughafen gefahren. Über Nacht ging es zurück in das eisige Deutschland…

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